Nicht allen Vereinen ist es vergönnt, einen 100. Geburtstag zu begehen. Deshalb sind wir sehr stolz, dieses Jubiläum in diesem Jahr feiern zu dürfen, wenn auch nicht in dem geplanten Rahmen. 

Im Laufe der Zeit gab es für uns viele Höhen und Tiefen. Doch die Blasmusik in ihrer traditionellen Form zu erhalten, war stets unser oberstes Ziel. In den vielen Jahren haben unzählige Musiker dazu ihren Beitrag geleistet. Immer wieder wurde Nachwuchs ausgebildet und bereicherte unser musikalisches Auftreten. Seit dem vergangenen Jahr ist jedoch keine Möglichkeit, das Erlernte auch anzuwenden. Wir hoffen, dass die Neuen trotzdem am Ball bleiben, damit sie uns schon kräftig unterstützen können, wenn es für uns Musiker wieder weiter geht.

Wie jeder Verein sind auch wir auf das Mitwirken der Mitglieder angewiesen, sei es aktiv mit einem Musikinstrument oder auch passiv durch finanzielle Unterstützung. Wer uns dabei "unter die Arme greifen" will, kann sich gerne an unseren 1. Vorsitzenden Werner Fey wenden. Wir würden uns sehr darüber freuen. 

Leider fällt der Epidemie auch erneut unser traditionelles Maifest zum Opfer. Aber im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

Coronabedingt wird es ein sehr ruhiger Geburtstag werden. Dennoch hoffen wir, dass diese schwierige Zeit bald vorbei ist und wir uns auf neue Auftritte und ein Konzert vorbereiten können.

 

 

 

 

 

 

 

Zu einem außergewöhnlichen Geburtstag konnten wir mit einem Ständchen gratulieren: Unser ehemaliger Dirigent Walter Glotzbach wurde ebenso wie sein Zwillingsbruder Amand 60 Jahre alt. 

Coronabedingt mussten wir natürlich Abstand halten, aber es war schön, endlich mal wieder Blasmusik zu machen. Für Walter war es eine große Freude, selbst den Taktstock in die Hand zu nehmen, denn die Stücke waren von ihm einstudiert worden. 

Als Geschenk überreichte der 1. Vorsitzende Werner Fey den beiden Jubilaren jeweils einen Präsentkorb mit den besten Wünschen für die Zukunft und verbunden mit der Hoffnung, dass beide noch lange aktiv im Verein mitspielen.

          

 

 

 

 

 

     
Der 1. Vorsitzende Werner Fey überreichte Walter Glotzbach als Dank und Anerkennung für seine langjährige Arbeit einen Präsentteller.
 
 
 
 
              
 
               Walter Glotzbach "in seinem Element"
 
    
 
         Die beiden "Neuen", Stephan und Melanie Glotzbach
 

Als Walter Glotzbach im Jahr 1995 das Amt des Dirigenten von Leo Kalb übernahm, hatte unser Verein ca. 30 Musiker. Viele Auftritte prägten das Vereinsleben und die Qualität stand immer im Vordergrund. Dass die intensive Probenarbeit erfolgreich war, zeigte sich immer wieder bei dem alljährlichen Wertungsspielen, wo die Kritiker die Auswahl der Musikstücke und die Einstudierung ausdrücklich lobend erwähnten. 

Ein besonderer Höhepunkt seit vielen Jahren ist das Maifest, das immer einen regen Zuspruch hat, sowie das Konzert im Park und das Klosterparkfest. Die Rückmeldungen zeigten, dass wir durchaus den Geschmack des Publikums trafen. 

Bedingt durch den allgemeinen Wandel und die zunehmend mehr verplante Zeit bei den Kindern und Jugendlichen wurde es für Walter Glotzbach immer schwieriger, genügend Musiker zusammen zu bekommen, um die Auftritte noch zu bewältigen. Nach langer Überlegung und aus privaten Gründen entschied er sich schließlich, einem Nachfolger die Chance zu geben, neue Wege zu gehen. Und er wollte auch endlich mal wieder mit dem Tenorhorn in der hinteren Reihe sitzen!

An dieser Stelle möchten wir ihm von Herzen für die lange Zeit danken, die er uns - zeitweise sogar als 1. Vorsitzender - auch durch schwierige Zeiten begleitet hat. Er hat es immer wieder möglich gemacht, dass wir alle geplanten Auftritte absolvieren konnten. Dafür stellte er seine privaten Belange oftmals in den Hintergrund, da ihm unser Verein sehr am Herzen lag.

Nach intensiver Suche nach einem neuen Dirigenten sind wir letztendlich in der Familie geblieben: Tochter Melanie und Sohn Stephan übernehmen als Dirigententeam das Amt ihres Vaters. Ihr erstes Ziel ist zunächst einmal, neue Musiker zu gewinnen, um wieder eine erfolgreiche Truppe zu werden, die sich in erster Linie mit der traditionellen Blasmusik befassen wird.

Hier eine kurze Vorstellung:

Melanie ist Grundschullehrerin an der Grundschule im Eitratal, Mutter einer Tochter und spielt unsere 1. Klarinette. Als musikalische Leiterin der Singgruppe VoCapella aus Nüst, Dirigentin und C-Organistin ist sie auf musikalisch hohem Niveau und hat sich viel vorgenommen.

Stephan ist Systemadministrator bei der Fa. Heurich in Petersberg, Vater einer Tochter, hat einen Dirigentenkurs absolviert und brilliert immer wieder als unser Bassist. Er hat viele Erfahrungen gesammelt als Posaunist bei BMB und ist bereit, sich der neuen Aufgabe zu stellen. 

Wir freuen uns zusammen mit dem Dirigententeam auf zukünftige Herausforderungen und es wäre schön, wenn sich neue Musiker finden würden, die sich diesen stellen wollen. Die Proben finden nun dienstags statt, dazu gibt es einen Probenplan. 

Tschüss und vielen Dank dem Dirigenten Walter, herzlich Willkommen Melanie und Stephan!

Das Corona-Virus hat Deutschland fest im Griff. Auch wir haben die Verantwortung, uns selbst und unsere Mitmenschen zu schützen. Deshalb sagen wir schweren Herzens unser traditionelles Maifest ab. Wir hoffen, dass die gesetzlichen Maßnahmen greifen und wir bald wieder unser gewohntes Leben zurückbekommen.

Bis dahin wünschen wir allen: Bleibt gesund!

Das schöne Wetter hatte zahlreiche Menschen zum Klosterparkfest in Hünfeld kommen lassen. Der Tag begann mit einem Zeltgottesdienst, der von der Dammersbacher Blaskapelle zusammen mit der Stadtkapelle mitgestaltet wurde. Im Anschluss gab es reichlich zu Essen und zu Trinken mit musikalischer Unterhaltung durch die beiden Musikvereine. Das Fest hat in jedem Jahr einen großen Zuspruch, sodass auch dieses Mal sicher ein größerer Geldbetrag für Bischof Wilhelm Steckling OMI für die Förderung der Missionsarbeit in seiner Diözese in Ciudad del Este in Paraguay zusammengekommen ist. Ein Auftritt, der immer wieder schön ist!